Ideale Gemüsesäfte zum Saftfasten sind Karotten-, Rote Bete-, Sellerie-, Kartoffel- und Rettichsäfte oder gemischte Säfte, die ausschließlich biologisch hergestelltworden sind. Obstsäfte, vorwiegend Apfelsaft, sind meistens zu sauer und deshalb nicht sehr gut geeignet. Die im Handel erhältlichen Säfte enthalten zu viel Süßstoff und Fruchtfleisch und sollten deshalb während einer Saftkur nicht eingesetzt werden.
Die Portionen müssen direkt vor dem Konsum zubereitet und nicht länger als 20 Minuten stehen gelassen werden, weil sie sonst durch Oxidation verderben und ihre Wirkung nicht mehr ausüben können. Sehr wichtig ist es täglich mindestens 2 Liter Wasser, ungesüßte Kräutertees (1 bis 3 Tassen schwachen Nierentee und Leber- und Gallentee) zu trinken.
Gut für die Nieren: Goldrute/Solidago virgaurea, Ackerschachtelhalm/Equisetum arvense, Hagebutte/Rosa canina- Cynosbati fructus, Quecke/Agropyron repens.
Gut für Leber und Galle: Mariendistel/Silybum marianum, Schafgarbe/Achillea millefolium- Millefolii flores, Wegwarte/ Cichorium Intybus, Löwenzahn/Taraxacum Officinale.
Am besten trinkt man diese Kräutertees täglich abwechselnd, am ersten Tag z.B. Nierentee, am zweiten Leber- und Gallentee, am dritten wieder Nierentee usw. Auch müssen die Tassen (die gewünschte Menge) gleichmäßig auf den ganzen Tag verteilt werden.
Die Kräutertees müssen sehr schwach sein und langsam, schluckweise getrunken werden, damit sich kein Durstgefühl entwickelt. Jeder Tag muss mit eine Tasse Kräutertee begonnen werden. Das Frühstück kann man mit Gemüsesaft ergänzen. Die folgenden Mahlzeiten (Mittag- und Abendessen) können zum üblichen Zeitpunkt erfolgen. Zwischendurch soll man viel Wasser trinken.
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