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FAQ (Frequently Asked Questions / Häufig gestellte Fragen)
  • 1. Ist Fasten zum Abnehmen geeignet ?

    Die meisten Fastenarten sind wenig oder gar nicht zum Abnehmen geeignet, obwohl Abnehmen meistens eine positive Nebenwirkung von Fasten ist. Hauptziel von Fasten sollte immer Gesundheitsförderung und nicht Gewichtsreduzierung sein. Regelmässige, fachkundig geleitete Fastenkuren sollten vor allem vorbeugend gegen Übergewicht eingesetzt werden. Wir möchten fachkundig unterstreichen, da es nach nicht sachgemäss durchgeführten Fasten leicht zum Jo - Jo - Effekt oder ernsthaften Gesundheitschäden kommen kann.

  • 2. Kann man sich durch Fasten auf neue Essgewohnheiten umschalten ?

    Ja, nach einer richtig durchgeführten Fastenkur können neue Essgewohnheiten leicht eingeführt werden. Da Körper, Geist und Seele nach dem Fasten wieder rein und kräftig sind, ist das sogar einer der besten Zeitpunkten dazu. Disziplin während den Aufbautagen ist aber eine sehr wichtige Voraussetzung.

  • 3. Ist Fasten gefährlich ?

    Richtig und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt ist Fasten für Gesunde Menschen nicht gefährlich. Wenn aber Erkrankungen vorliegen bei denen normalerweise eine Fastenkur völlig ausgeschlossen wäre und sogar ohne ärztlicher Beratung eine Kur begonnen wird, kann Fasten sogar einen tödlichen Verlauf haben. In den 70er Jahren sind z.B. ca. 60 übergewichtige Menschen wegen einer Proteindiät (" Liquid protein diet ") an Herzstillstand gestorben. Sie haben ohne ärztlicher Aufsicht monatelang nur ein spezielles Getränk zugeführt.

    Während des Fastens wird nicht nur Fett sondern auch Eiweiß abgebaut, wozufolge die Muskel geschwächt und die Gesundheit in die Gefahr gesetzt werden kann. Eine ärztliche Untersuchung und Beratung ist vor und möglicherweise auch während des Fastens unbedingt ratsam damit man Komplikationen vorbeugen kann.

    Lesen Sie bitte unsere Wichtige Hinweise auch durch.

  • 4. Was passiert mit dem Körper während des Fastens ?

    Da während des Fastens dem Körper von aussen keine Nahrung mehr zugeführt wird muss er langsam die Fettreserven zur Energiegewinnung abbauen. Viele positive Reaktionen werden von den Stoffwechselveränderungen ausgelöst, Reaktionen, die das Immunsystem stärken und hiermit die Risiken zu Erkrankungen verringern. Während des Fastens wird der gesamte Körper entgiftet. Die Ausscheidung passiert über Darm, Haut, Schleimhäute, Nieren, Leber und Lungen. Es wird natürlich nicht nur Fett sondern auch Kohlenhydrate und Eiweiss (Muskel) abgebaut. Obst - und Gemüsesäfte sorgen, dank des hohen Gehalts an lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen, für eine gute Stoffwechselfunktion und Bewegung hilft dabei das die Muskel nicht schwinden.

  • 5. Hat Fasten wirklich eine entgiftende Wirkung ?

    Ja, richtig durchgeführt (inklusive ausreichende Flüssigkeitszufuhr) haben die meisten Fastenarten eine entgiftende Wirkung auf den Körper.

  • 6. Sind zum Fasten Voruntersuchungen notwendig ?

    Bei völlig gesunden Menschen sind normalerweise keine Voruntersuchungen notwendig aber wohl für die Sicherheit empfohlen. Kranke Menschen sollten aber ausschliesslich unter ärztlicher Aufsicht eine Fastenkur beginnen.

    Lesen Sie bitte unsere Wichtige Hinweise auch durch.

  • 7. Kann Fasten bei Krebserkrankungen eingesetzt werden ?

    Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, aber aus Sicherheitsgründen kann Fasten bei Krebserkrankungen nicht empfohlen werden. Krebspatienten können durch Fasten zu viel Energie verlieren, Energie die bei Tumorerkrankungen lebensnotwendig ist. Krebs ist keine Erkrankung die von Giftstoffen verursacht wird, kann also nicht durch eine Entschlackung des Körpers geheilt (" ausgeschwemmt ") werden. Nur nachdem ein Krebs- pazient völlig geheilt ist und die Krankheit nicht rezidiviert (nach mindestens 6 Monaten) sollte man versuchen eine Fastenkur unter strenger ärztlichen Aufsicht durchzuführen.

    Da das Fasten die Umschaltung auf neue, gesündere Ernährungsgewohnheiten ermöglicht, kann und sollte es als vorbeugende Massnahme gegen Krebs eingesetzt werden.

  • 8. Wann ist der richtige Zeitpunkt ?

    Deutlichere Wirkungen kann man durch Fasten im Frühjahr und Herbst erreichen, weil sich der Körper den Jahreszeiten ähnlich im Übergang befindet und besser auf Fasten reagiert. Besonders kälteempfindliche Menschen sollten den Sommer bevorzugen. Im Winter ist Fasten am schwierigsten, da die Bewegungsmöglichkeiten beschränkt sind und der Körper Winterreserven einlagern möchte um sich vor Kälte, Wind und andere Umweltfaktoren schützen zu können. Diese sind nur die äussere Faktoren, auch innerlich muss man auf Fasten eingestimmt sein. Man muss Ruhe haben und Abstand von Alltagssorgen (antstrengende Termine und Aktivitäten usw.) nehmen. Nachdem man mit dem Arzt gesprochen, sich gut mit dem Thema auseinandergesetzt, alles was nötig ist eingekauft hat und die Antwort auf die Frage " Warum möchte ich fasten ? " genau weiss kann´s los gehen!

  • 9. Können beim Fasten Nebenwirkungen auftreten und was kann man dagegen tun ?

    Schwierigkeiten (sogenannte " Kurkrisen oder Fastenkrisen "), kleinere körperliche, seelische, geistige Krisen können während des Fastens auftreten. Diese Krisen können meistens mehr oder weniger intensiv auf dem 1. 3. 7. 14. oder 21 Tag vorkommen. Eine Messerspitze Honig, ein glas ungesüsster Orangensaft können im Fall von Müdigkeit, Verstimmung , Sehnsucht nach dem Essen, leichte Gleichgewichtsstörungen , Kopfschmerzen, Empfindungsstörungen echte Wunder bewirken, weil der Blutzuckerspiegel wieder ins Gleichgewicht kommt. Damit wir während des Fastens auch fitt bleiben sollten wir ab und zu ein wenig Ginsengtee trinken. Wenden Sie sich an Ihren Arzt wenn Beschwerden während des Fastens auftreten, er kann Ihnen die genaue Ursache und Lösung dazu geben.

    Begleiterscheinung mögliche Ursache Lösung
    Kopfschmerzen unzureichende Flüssigkeitszufuhr und Elektrolytverlust, Hypotonie (niedriger Blutdruck), leichte Unterzuckerung, Stress viel trinken (Wasser, Tee), eine gründliche, periodische (mindestens alle 2 Tage) Darmentlehrung, genug Bewegung, Stress ausschliessen, frische Luft, Entspannungsübungen;
    Mund - und Körpergeruch Ausscheidung großer Mengen Gift - und Schlackstoffen über Haut - und Schleimhaut Zähne und Zunge mehrmals Täglich putzen, Mundspülungen, viel trinken, viel Bewegung an frischer Luft, Kaugummis und Lutschbonbons sind während des Fastens streng verboten, häufiger die Kleidung wechseln;
    Frieren Ausbleibende Ernährung, unzureichende Flüssigkeitszufuhr und Elektrolytverlust genug Bewegung, Wechselduschen (warm - kalt), Abreibungen, heiße Tee, dicke Kleidung, heiße Fußbäder, Wärmeflasche;
    Schwindel Hypotonie (niedriger Blutdruck), leichte Unterzuckerung viel trinken, frische Luft, Bewegung;
    allgemeine Schwäche Unzureichende Flüssigkeitszufuhr und Elektrolytverlust viel trinken;
    Herzrhytmusstörungen Störungen des Mineralstoffhaushalts Entspannungsübungen, frische Luft;
    trockene Haut und Schleimhäute Unzureichende Flüssigkeitszufuhr und Elektrolytverlust viel trinken;
    Blähungen und Völlegefühl Umstellung der Verdauung Kräutertees (Kümmel, Anis, Fenchel), kein Fruchtsaft;
    Sodbrennen (Magenübersäuerung) Ausbleibende Ernährung Leinsamenschleim kann helfen, kein Fruchtsaft;
    Hungergefühl Natürliche Reaktion des Körpers auf ausbleibende Ernährung eine gründliche, periodische (mindestens alle 2 Tage) Darmentlehrung, Kaugummis und Lutschbonbons oder andere " Kaudinge " sind streng verboten, Abstand vom Kühlschrank, Restaurants, Bäckereien usw., viel Flüssigkeit, wenn Süßen - dann mit ein Löffelchen Honig, viel Entspannung und Ruhe
    Schlafstörungen Senkung des Schlafbedürfnisses Zimmer immer gut lüften, kalte Abwaschungen, versuchen Sie nicht mit gewalt einzuschlafen, lesen Sie, sehen Sie Fern usw.
    Herzbeschwerden Hypotonie (niedriger Blutdruck), Magnesiummangel viel trinken, frische Luft, Bewegung, Magnesium - Präparat
    Sehstörungen reduzierte Kammerwasserbildung Fragen Sie Ihren Arzt;
    Ausschläge Hormonelle und nervale Umstellungen Fragen Sie Ihren Arzt;
    unregelmässige Monatsblutungen Hormonelle Umstellung Fragen Sie Ihren Arzt;
    Gichtanfälle Hyperurikämie (erhöhte Harnsäurewerte) durch erhöhter Eiweißabbau viel Bewegung;
    Gallen - und Nierenkoliken Unzureichende Flüssigkeitszufuhr und Elektrolytverlust

    viel trinken;

    Elektrolytlösungen;

    depressive Verstimmung Umstellungen im Nervenbotenstoff - Haushalt

    viel trinken;

    frische Luft, ein Löffelchen Honig;



  • 10. Warum muss man beim Fasten viel trinken ?

    Während des Fastens verliert der Körper vor allem Wasser. In den ersten Tagen einer Fastenkur verliert man viel Wasser und nicht Fett, die Fettpolster werden erst später " bearbeitet ". Durch viel trinken können Giftstoffe leichter aus dem Körper geschwemmt werden. Viele Fastennebenwirkungen (Fastenkrisen) können durch viel trinken vermieden werden.

    Siehe auch : Wasser Quelle des Lebens .

  • 11. Jo - Jo - Effekt ?

    Wenn man eine Fastenkur sachgemäss durchführt kann man sich am Ende (während den Aufbautagen) leicht auf neue, gesündere Essgewohnheiten umschalten, da das Sättigungsgefühl des Körpers besser wahrgenommen wird. Durch diese Essgewohnheiten kann man dan leichter das reduzierten Gewicht halten. Wenn man sich aber nach dem Fasten kopflos wieder in die alten Essgewohnheiten stürzt wird ein Jo - Jo - Effekt höchst wahrscheinlich auftreten.

  • 12. Wie oft und wie lange darf man fasten ?

    Es ist empfohlen ein oder zwei mal jährlich zu fasten oder man kann z.B. Jeden Monat eine Woche oder jede Woche einen Tag Fasten. Wie lange man fasten sollte oder darf hängt von den individuellen Faktoren (Alter, Konstitution, bestehende Erkrankungen, Aktivität, Ursachen usw.) aber auch von der gewählten Fastenvariante ab. In der Regel sollte Fasten für Gesunde zwischen 5 -10 Tagen (= Kurzzeitfasten) und Heilfasten zwischen 14 - 28 (= Langzeitsfasten) dauern. Die Dauer vom spirituellen Fasten kann von bestimmten religiösen Empfehlungen oder von eigenen spirituellen Bedürfnissen bestimmt werden.

    Fasten für Gesunde, zu Hause im Eigenregie, sollte nicht länger als eine Woche umfassen. Menschen die an bestimmten Krankheiten leiden sollten unbedingt einen Arzt fragen, der aufgrund der individuellen Faktoren Sie fachkundig beraten kann.

  • 13. Der kleine Hunger ?

    Wer richtig fastet darf normalerweise kein Hunger haben. Kaugummis, Lutschbonbons sind während des fastens streng verboten. Der richtige Einstieg (Darmentlehrung → der Hunger - Reflex wird unterbrochen), eine positive Einstellung und Durchhaltevermögen (dem falschen Hunger nein sagen zu können) sind beim Fasten sehr wichtig. Unter falschen Hunger versteht man " den Lust etwas zu Essen " und nicht die Notwendigkeit.

  • 14. Ist Sport - Treiben während des Fastens verboten ?

    NEIN, im Gegenteil, Bewegung ist während des Fastens sehr wichtig, da sie das Allgemeinbefinden steigert, den Kreislauf stabilisiert, die Fettverbrennung fördert und die Entgiftung des gesamten Körpers unterstützt. Bevorzugen Sie leichtere Sportarten wie z.B. Spazieren, Wandern, Walking, Gymnastik, Joggen, Golf, Schwimmen, weil sich der Körper im Fasten, wegen den Blutzuckerschwankungen, langsamer auf körperliche Anstrengung einstellt. Übertreiben sollte man keinenfalls und Leistungssportarten (Krafttraining, Wettkämpfe, Kampfsport usw.) sollten auch vermieden werden. Entspannungsübungen sollten nicht ausgelassen werden. Es gibt aber ein individuelles Gleichgewicht zwischen Ruhe und Bewegung, das man entdecken und nicht überschreiten sollte. Aufgrund unterschiedlicher gesundheitlicher und konstitutioneller Faktoren kann ein Spezialist entscheiden welche Sportarten oder Übungen für Ihnen geeignet sind und welche nicht.

  • 15. Welche Fastenvariante sollte ich wählen ?

    Jeder Mensch ist anders. Man sollte sich vor allem gut mit der Thema auseinandersetzen und möglicherweise einen Arzt fragen. Kranke Menschen sollten ausschliesslich nach Rücksprache mit dem Arzt eine Fastenkur auswählen und beginnen. Ein Arzt kann Ihnen die Wirkungen und die mögliche Nebenwirkungen und das Eignungsprozent von verschiedenen Fasten - Varianten bekannt machen.

  • 16. Was bedeutet Entschlacken ?

    Reine Haut, positive Stimmungslage, freie Atmung, linderung von Beschwerden - all diese sind im Begriff " Entschlackung " enthalten. Es ist sehr wichtig, dass wir unseren Organismus gelegentlich die Zeit und die Möglichkeite anbieten sich zu entleeren und zu entgiften. Während des Fastens wird das gesamte Stoffwechsel umgestellt, angelagerte Giftstoffe werden intensiver ausgeschieden, die Niere, die Leber, der Kreislauf → das gesamte Organismus regeneriert sich. Wer es schon versucht hat weiss, wie angenehm es ist nach schon ein Tag Fasten wach zu werden. Das Allgemeinbefinden steigt und man kann auch viel ruhiger schlafen. Den Körper Entschlacken bedeutet also den Körper zu erfrischen und zu erleichtern (vom Unnötigen zu befreien).

    Manche Experte meinen zwar, dass sogenannte " Schlacken " im menschlichen Organismus nicht nachgewiesen werden können, aber an der positiven Wirkung des Fasten zweifeln die meisten nicht.

  • 17. Wird beim Fasten nur Fett oder auch Muskelgewebe abgebaut ?

    Ja, während des Fastens wird nicht nur Fett sondern auch Eiweiß abgebaut, wozufolge die Muskel geschwächt und die Gesundheit in die Gefahr gesetzt werden kann. Nein : Durch ausreichend Bewegung und Sport während des Fastens kann die Muskelabbau verhindert werden. Eine ärztliche Untersuchung und Beratung ist vor dem Fasten also unbedingt ratsam um Komplikationen vorbeugen zu können.

  • 18. Kann während des Fastens Vitaminmangel entstehen ?

    Unser Körper verfügt von Vitaminreserven die bei gesunden Menschen für eine Fastenkur (möglicherweise auch für Monate) ausreichend sind. Durch Mineralwasser, Obst - und Gemüsesäfte und Brühen werden wichtige Mineralstoffe und Vitamine in bestimmten Mengen auch zugeführt. Wenn Sie länger als 3 - 4 Wochen fasten möchten Sie sollten es unbedingt unter ärztlicher Aufsicht tun. Wenn es erforderlich ist kann er Ihnen die nötige Vitaminpräparate empfehlen. Die Vitamin C Reserven sind die die am schnellsten aufgehen. Bei chronischen Kranheiten kommt Vitamin F - Mangel öfters vor.

  • 19. Darf ich zu Hause, im Eigenregie fasten ?

    Ja, vorausgesetzt, dass Sie völlig gesund sind, nicht länger als eine Woche fasten möchten und sich gut mit dem Thema Fasten auseinandergesetzt haben. Wie gesund Sie genau sind können Sie aber erst erfahren wenn Sie sich von Ihrem Arzt untersuchen lassen. Eine Voruntersuchung ist bei völlig Gesunden also nicht verbindlich wird aber aus Sicherheitsgründen empfohlen. Unverdächtige Beschwerden (Kopfschmerze, Migräne, Schwindel, Ohrensausen, Sehstörungen usw.) können oft auf ernsthafte Krankheiten deuten und ERKRANKTE dürfen zu Hause, im Eigenregie NICHT fasten.
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