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Fasten in den Religionen
Das Fasten gehört zu vielen Religionen fest dazu. Es soll dem Gläubigen helfen sich wieder auf seinen Glauben zu besinnen und Gott näher zu kommen. In allen großen Weltreligionen gibt es Fastenzeiten.

CHRISTENTUM

Die Christen haben eine große Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostern. Durch das Fasten sollen die Gläubigen sich durch Enthaltsamkeit neu besinnen, Buße tun und die Nähe zu Gott suchen. Allerdings ist dieses Fasten sehr frei und es gibt keine allgemeinen Regeln mehr und der Fastende kann selbst entscheiden, wie er die Fastenzeit gestalten will. Viele verzichten für diese Zeit auf Alkohol, Süßigkeiten, Fernsehen oder das Rauchen. Das Fasten soll den Menschen helfen neue Perspektiven zu finden indem sie ihren Lebensstil neu überdenken.

Vor Weihnachten gibt es eine kleine Fastenzeit. Im Advent wurde zur Vorbereitung auf das Weihnachtsfest gefastet. Doch heute spielt dieses Fasten im Christentum keine Rolle mehr. Verschwunden sind auch die wöchentlichen Fastentage wie das Fasten am Mittwoch (weil Judas Jesus an diesem Tag Verraten hat) und Freitag (zu Erinnerung an die Kreuzigung Jesus). Geblieben ist lediglich der Brauch am Freitag keinen Fisch zu essen.
JUDENTUM

Im Judentum gibt es einen großen Versöhnungs- und Fastentag, den Jom Kippur. Ziel ist es alle begangenen Sünden zu sühnen. An Jom Kippur darf nicht gegessen, getrunken, geraucht, gewaschen oder gearbeitet werden. Außerdem gibt es 5 weitere Fastentage, die zum Gedenken an traurige Ereignisse in der Geschichte des Judentums stattfinden.

Neben den fest vorgeschriebenen Fastentagen gibt es auch das freiwillige Fasten, wie am Vorabend des monatlichen Neumonds, am eigenen Hochzeitstag oder am Todestag der Eltern.
ISLAM

Das Fasten ist im Islam ein göttliches Gebot und bildet eine der fünf Säulen dieser Religion. Der Prophet Mohammed soll gesagt haben, dass der Islam auf fünf Säulen gebaut ist: dem Glaubensbekenntnis, dem Gebet, den Almosen, der Wallfahrt und dem Fasten im Monat Ramadan. Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondjahres. Mit dem Fasten tut der Gläubige Buße. Das Fasten soll die Seele reinigen und die Beziehung zu Gott und den Mitmenschen festigen. Die Fastenzeit beträgt 30 Tage. Die Muslime dürfen in dieser Zeit nur zwischen Sonnen- und Sonnenuntergang nicht essen, trinken und rauchen. Abends findet das Fastenbrechen statt, bei dem sich die Familien treffen und gemeinsam Essen.
BUDDHISMUS

Beim Buddhismus erleichtert das wenige Essen die Meditation mit der der Weg zum inneren Frieden und der Erleuchtung gefunden werden soll. Um diesem Ziel näher zu kommen verzichten buddhistische Mönche und Nonnen täglich auf das Essen nach zwölf Uhr mittags. Zusätzlich gibt es monatliche Fastentage.
ORTHODOXE KIRCHE

In der orthodoxen Kirche wird sehr streng gefastet. Es gibt vier mehrwöchige Fastenzeiten im Kirchenjahr: sieben Wochen in der Passionszeit, das Apostel-Fasten eine Woche nach Pfingsten, das Koimesis-Fasten im August und das Advent-Fasten von Mitte November bis zum 24. Dezember. Zudem wird noch jeden Mittwoch und Freitag gefastet.

An allen Fastentagen sind Fleisch, Eier und Milchprodukte verboten, an besonders strengen Fastentagen auch Fisch, Wein und Öl.
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