Der Zusammenhang zwischen Krebs und Übergewicht ist inzwischen gut bekannt. Bei übergewichtigen Menschen kommt diese Krankheit öfter vor als bei mageren. Eine Krebszelle kann mit einer Bombe verglichen werden.
Die Vitalität dieser Zellen wird durch die konstante Überernährung zu groß und sie beginnen sich sehr schnell zu vermehren. Eine Krebszelle hat dreimal so viel Energie (z.B. Traubenzucker) nötig wie eine gesunde Zelle. Wenn eine kranke Person also übermäßig ernährt wird, damit deren Immunsystem und Organismus stärker wird, erreicht man genau den Gegenteil der gewünschten Wirkung, da das Wachstum und die Vermehrung der Krebszellen auch unterstützt werden. Gesunde Zellen können Chemotherapien leichter überleben als Krebszellen, die sich gerade in der Vermehrung befinden und deshalb sehr empfindlich sind.
Fasten und Hungern können gesunde Körperzellen 300 mal besser vertragen als Tumorzellen. Der Körper braucht aber ausreichend Energie (bei Krebs und anderen auszehrenden Krankheiten besteht sogar ein erhöhter Bedarf) um den Krebs bekämpfen zu können, deshalb ist es umstritten ob Krebs-Patienten weniger Nahrung zu sich nehmen sollten. Die Meinungen sind unterschiedlich, manche Forscher sind der Ansicht, dass die Patienten hungern sollten und andere meinen, dass gut auf eine optimale Menge und vor allem eine optimale Qualität der zugeführten Nahrung geachtet werden soll. Menschen, die öfter Entgiftungskuren oder Fastenkuren machen sind viel seltener von Krebs bedroht als diejenigen, die sich übermäßig ernähren und dadurch ihren Körper konstant vergiften.
Wenn aber eine Krebserkrankung schon besteht, muss man sehr vorsichtig und ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht eine Fastenkur durchführen. Meistens handelt es sich dann um (Teil-) Fastenkuren oder Diäten, da extreme Fastenkuren sehr gefährlich sein können. |